Der Begriff Burnout: Worüber sprechen wir?

Burnout bedeutet übersetzt „ausgebrannt sein“. Herbert Freundenberger, ein Psychoanalytiker, beschrieb das Burnout-Syndrom erstmalig in den 1970er Jahren. Er bezog es auf Mitarbeiter des Gesundheitswesens, die durch zu viel Arbeit erschöpft waren und eine zynische Haltung gegenüber ihrem Beruf entwickelten. 

Heute sprechen Menschen von Burnout, wenn sie sich müde oder gestresst fühlen und ihre Motivation im Job nachlässt. Ein klassischer Burnout zählt zu den gesundheitlichen Störungen mit zum Teil schwerwiegenden Folgen. Das Problem: Es existiert noch keine einheitliche Definition, und die Begriffe Burnout, Burn-out und Burnout-Syndrom werden häufig im falschen Kontext verwendet. 

Burnout-Prävention – Resilienz stärken mit Coaching 

Motiviert auf der Karriereleiter oder gestresst im Hamsterrad? Menschen, die viel in ihrer Arbeit leisten, können an ihre Grenzen geraten. Das Schlagwort „Burnout“ fällt häufig, wenn jemand sich ausgelaugt fühlt und eine Auszeit braucht. 

Der zum Teil inflationäre Gebrauch verschleiert, dass das Burnout-Syndrom die körperliche und psychische Gesundheit der Betroffenen erheblich beeinträchtigt. Ein Burnout geht weit über eine kurzzeitige Erschöpfung hinaus. Es reicht dann nicht mehr, „einfach mal auszuschlafen und zu entspannen“.  

In einem Coaching zum Thema „Prävention von Burnout“ analysieren wir Ihr persönliches Burnout-Risiko. Anschließend entwickeln wir gezielt Strategien für Sie – damit Sie gesünder mit belastenden Phasen im Job zurechtkommen und einer Erschöpfung vorbeugen. 

Dirk Jakobsen Seminar: Burnout unter der Lupe

Medizinisches Verständnis des Burnout-Syndroms 

Mediziner begreifen Burnout als prozesshafte Erkrankung, deren Ursachen im beruflichen Umfeld liegen.  

Folgende Symptome sind typisch: 

  • körperliche und seelische Erschöpfung 
  • zynische Haltung gegenüber Mitarbeitern, Kunden, Vorgesetzten 
  • Leistungsfähigkeit während der Arbeit lässt merklich nach
  • Erschöpfung dauert mehrere Wochen bis Monate 
  • kurze Auszeiten zur Entspannung zeigen keine Wirkung

(Quelle: Schermann, U. (2015): Stress und Burnout in Organisationen. Springer Verlag)

Burnout-Prävention: vom richtigen Umgang mit Stress 

Noch einmal: Ein echter Burnout ist eine Krankheit, die einer ambulanten Psychotherapie oder medizinischen Reha bedarf. Ein Coach kann keine Burnout-Behandlung durchführen.  

Allerdings hilft ein Coaching Ihnen dabei, besser mit Stress klarzukommen – damit betreiben Sie aktive Burnout-Prävention! 

Das Gefühl von anhaltender Überlastung entsteht aus mehreren Komponenten: 

  • Anforderungen von außen, etwa aktuelle Umstrukturierung im Unternehmen 
  • Erwartungen anderer Menschen, z. B. Mitarbeiter
  • innere Einstellung zur Situation, z. B. „ich möchte mein Team gut durch den Wandel führen.“ 
  • negative persönliche Strategien bei Stress: härter arbeiten, Privatleben vernachlässigen

Sie sehen, es gibt zahlreiche Optionen, die Sie durchaus zu Ihrem Vorteil beeinflussen können. Lernen Sie, die relevanten Faktoren zu erkennen. Dies gelingt am besten mit einer inneren Haltung von Selbstachtsamkeit und klarer Abgrenzung. Ein Coach ist der ideale Partner für diesen Weg.

So funktioniert ein Coaching zur Burnout-Prävention 

Es gibt ein ganzes Bündel von konkreten Maßnahmen, mit denen Sie sich aktiv gegen eine zu hohe Stressbelastung wappnen. Hier einige Beispiele zur Prävention:

  • Stressquellen erkennen und Möglichkeiten suchen, sie zu verringern 
  • regelmäßig für Entspannung sorgen, etwa mit autogenem Training 
  • Grenzen setzen und “Nein“-Sagen lernen 
  • positive innere Haltung zum Job entwickeln 
  • Zeitmanagement verbessern 
  • positiv erlebte Beziehungen und Hobbys pflegen (Work-Life-Balance) 
  • Stressfaktoren im Job verringern 
  • wenn Vorgenanntes nicht greift: berufliche Veränderung ins Auge fassen (Coaching unterstützt Sie auch bei diesem Thema – bis hin zur konkreten Bewerbung)

Nach einem und nach drei Monaten überprüfen wir gemeinsam Ihre Zielerreichung. Falls nötig, passen wir das Coaching den neuen Bedingungen an. 

Ein weiterer effektiver Baustein der Burnout-Prävention sind Seminare: Das gesamte Team – Mitarbeiter und Führungskräfte – profitiert von meinem Burnout-Seminar. 

Ideale Ergänzung: Burnout-Therapie und Coaching nach der Reha 

Liegt tatsächlich ein Burnout vor, muss sich der Betroffene ärztlich behandeln lassen. In den meisten Fällen wird der Mitarbeiter längere Zeit (mehrere Wochen) krankgeschrieben. Je nach Schwere der Symptome ordnet der Arzt eine ambulante Psychotherapie oder eine stationäre Reha an.  

Nach einer erfolgreichen Reha steigt der Betroffene wieder ins Arbeitsleben ein.

Ganz wichtig: Nach seiner Genesung sollte der Mitarbeiter sensibel reagieren, wenn er bemerkt, dass er in alte Muster zurückfällt. Mit einem professionellen Coaching lässt sich der Prozess stoppen, bevor ein Rückfall in die Krankheit droht.

 Sofort anwendbar: Praxistaugliche Tipps für Ihr Selbstmanagement und ein Burnout-Test. Prävention einfach umsetzen. Legen Sie los!

Burnout Risiko einschätzen (Burnout-Test):

Diese Symptome zeigen an, dass Sie sich möglicherweise in einem ungesunden Belastungszustand befinden. Vorbeugen ist angesagt!
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Stressreduktion konkret (Praxis-Tipp):

Maßnahmen, die in belastenden Situationen das Druckgefühl verringern.
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Leistungsfähigkeit erhalten (Praxis-Tipp):

Maßnahmen für Führungskräfte, die Ihre Leistungsfähigkeit und Gesundheit erhalten wollen. Trotz hoher Belastung.
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Das sagen meine Kunden und Klienten:

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